Von verstreuten Dokumenten zum freigegebenen Prozess.
Die KI übernimmt die schwere Arbeit am Entwurf. Governance ist in den Ablauf eingebaut — nicht nachträglich angeflanscht.
Prozesswissen ist verstreut. Es in belastbare BPMN zu überführen, ist langsam.
Wissen ist verstreut
Prozesswissen lebt in PDFs, Foliensätzen, Screenshots und SOPs — nie an einem modellierbaren Ort.
Modellieren ist langsam und personenabhängig
Jeden Prozess von Hand zu modellieren dauert Tage — und das Ergebnis hängt davon ab, wer zeichnet.
Die Notation läuft auseinander
Diagramme unterscheiden sich von Team zu Team — nicht vergleichbar, nicht wiederverwendbar.
Die Freigabekette ist unscharf
Wenn der Auditor fragt: Wer hat das wann freigegeben? — kann es niemand sicher beantworten.
Vier Schritte vom Rohdokument zum freigegebenen, exportierbaren Prozess.
Einlesen
Legen Sie die Dokumente ab, die Sie bereits haben — PDFs, Folien, Screenshots, SOPs. OpsCodex liest sie ein.
Entwurf
Die KI liefert einen BPMN-Entwurf mit gezielten, editierbaren Vorschlägen. Sie verfeinern das Modell direkt, jedes Element ist editierbar. Verbindliche Benennungsregeln und eine gemeinsame Notation halten jeden Entwurf teamübergreifend konsistent.
Prüfen & freigeben
Benannte Prüfer und Freigeber zeichnen ab — Funktionstrennung wird technisch durchgesetzt, mit Audit-Log bei jedem Schritt.
Export
Freigegebene Prozesse werden als standardkonformes BPMN-XML exportiert — mit dokumentierter Freigabe.
Rund 70 Prozent weniger Zeit bis zum prüffertigen Modell.
Wir haben mehrere Prozesse einmal von Hand und einmal mit OpsCodex modelliert und die Zeit gemessen, vom Dokument bis zum prüffertigen Modell, Korrekturen eingerechnet.
Der bessere Beleg ist Ihr eigener Prozess: In der Demo messen wir die Zeit gern mit Ihnen gemeinsam.
Kein einzelner Aufruf an ein großes Modell.
OpsCodex zerlegt den Entwurf in kleine, prüfbare Schritte. Programmcode steuert die Reihenfolge, die Modelle lesen und schlagen vor. Deshalb kommen Sie auch mit einem offenen Modell auf eigener Hardware zu einem Entwurf, den Sie prüfen können.
Die sechs Punkte als Text
Passend zum Modell gelesen
Beim Einrichten erkennt OpsCodex, wie viel ein Modell auf einmal verarbeiten kann und ob es Bilder liest. Danach wird jedes Dokument in passende Portionen geteilt. Eine Seite, die nicht gelesen werden konnte, wird als offene Frage gemeldet, statt still zu fehlen.
Diagramme und Tabellen
Ein eigener Seitenleser sieht sich die Seiten als Bild an, mit Diagrammen, Tabellen und Scans, und gibt Schritte, Zeilen und Spalten als Struktur weiter. Das kann ein kleines offenes Modell sein, das Entwurfsmodell muss selbst keine Bilder lesen.
Erst die Stückliste
Vier spezialisierte Durchgänge listen Rollen, Schritte, Entscheidungen und Daten auf, jede Zeile mit Zitat. Ein zweiter Leser ohne KI sucht parallel nach allem, was handeln kann. Modelliert wird erst danach, und das Modell wird gegen die Stückliste geprüft.
Belegt oder offene Frage
Jedes Element führt per Klick an seine Stelle im Dokument, die Zitate prüft Programmcode gegen den Text. Was die KI annimmt, ohne dass es dasteht, wird eine offene Frage, und solange sie offen ist, bleibt die Freigabe gesperrt. Widersprechen sich die Unterlagen, entsteht ebenfalls eine offene Frage.
Wiederholbar, wie aus einer Hand
Wer eine eigene Bahn bekommt und wie Rollen, Abteilungen und Systeme heißen, legt Programmcode fest, Layout und BPMN-XML ebenso. Zwei Läufe über dieselben Unterlagen unterscheiden sich in der Regel nur im Detail, etwa ob jemand, der nur eine Mail bekommt, eine eigene Bahn erhält. Beide Ergebnisse sind saubere, gültige Modelle. Zwei Menschen modellieren denselben Prozess mit anderer Granularität, anderen Begriffen und anderem Stil. Erst gleich modellierte Prozesse lassen sich vergleichen und gemeinsam pflegen.
Kein Frontier-Modell nötig
Jeder Schritt bekommt einen engen, starken Kontext: die passende Stelle im Dokument, die Stückliste, die Regeln. Vieles entscheidet Programmcode deterministisch. Deshalb kommt OpsCodex in allen Schritten ohne Frontier-Modell aus, erprobt mit offenen Modellen wie Gemma, gpt-oss und Mistral.
Und nach dem Entwurf: Die KI vergleicht Prozesse, etwa zweier Standorte, schlägt eine gemeinsame Fassung vor und zeigt Lücken und Überschneidungen zwischen Ihren Prozessen.
Die Notation ist nicht alt. Sie ist ausgereift.
BPMN 2.0 wird von der OMG gepflegt und ist als ISO/IEC 19510:2013 veröffentlicht — ein Standard, kein Herstellerformat. Es hat aufgehört, sich zu verändern, weil es funktioniert. Genau diese Stabilität sorgt dafür, dass Ihre Modelle die Werkzeuge überleben, mit denen sie gezeichnet wurden. Statt zu verschwinden, ist BPMN die Notation geworden, auf der das Agenten-Zeitalter orchestriert.
Ein OMG-Standard, von der ISO ratifiziert
Von der OMG gepflegt und als ISO/IEC 19510:2013 veröffentlicht. Das exportierte XML ist von jedem konformen Werkzeug lesbar — kein Format-Lock-in, per Design.
Worauf Agenten laufen
UiPath modelliert Prozesse in Maestro, seinem agentischen Orchestrierungsprodukt, in BPMN 2.0; Camunda, Flowable und Trisotech orchestrieren ihre KI-Agenten ebenfalls darauf.
Getragen, wo es zählt
Seit Oktober 2025 tragen Fidelity, NatWest, Deutsche Bank und Capital One gemeinsam eine quelloffene BPMN-Orchestrierungsplattform unter Linux-Foundation-Governance ↗ — regulierte Branchen setzen auf den Standard, nicht von ihm weg.
OpsCodex unterstellt diese Modelle der Governance; Ausführungs-Engines führen sie aus. Dieselbe Notation, andere Aufgabe.
Sehen Sie OpsCodex an einem Ihrer eigenen Prozesse.
Bringen Sie eine PDF, einen Foliensatz oder eine unaufgeräumte SOP mit, oder nehmen Sie unsere Beispieldaten. In einer Stunde läuft der Prozess einmal komplett durch: Entwurf, Freigabe, Export, und der Concierge beantwortet Fragen dazu. Danach bekommen Sie den Prozess und einen Analysereport.
„In unseren Beratungsprojekten haben wir wochenlang Interviews ausgewertet, und im Workshop beschrieb doch jeder denselben Prozess anders. Lücken und Überschneidungen fielen erst spät auf, und der freigegebene Stand verschwand in einer Ablage. OpsCodex haben wir für den ganzen Weg gebaut: vom Entwurf über die Optimierung bis zur Arbeit danach.“
Tillmann Schatz · Product Owner OpsCodex, Senior Manager bei Mews PartnersHinter OpsCodex steht ein Team bei Mews Partners.