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OpsCodex / FAQ
FAQ

Häufige Fragen.

Was ist OpsCodex?

OpsCodex ist eine KI-gestützte BPMN-Governance-Plattform für Industrieunternehmen und regulierte Branchen. Die KI entwirft BPMN-2.0-Prozesse aus den Dokumenten, die Sie bereits haben — PDFs, Foliensätze, SOPs — und benannte Prüfer und Freigeber zeichnen ab, bevor irgendetwas Ihre Teams erreicht. OpsCodex läuft on-premise, in Ihrer eigenen Umgebung.

Gibt es OpsCodex on-premise?

Ja — On-Premise ist das primäre Betriebsmodell. OpsCodex läuft innerhalb Ihres Perimeters, und Ihre Dokumente und Modelle bleiben in Ihrem Tenant. Die KI-Inferenz geht dorthin, wo Sie sie konfigurieren: an einen externen Provider unter Ihrem eigenen Vertrag oder an einen privaten Endpoint in Ihrem Perimeter. Es gibt keine Abhängigkeit von einer Multi-Tenant-Cloud.

Welchen BPMN-Standard unterstützt OpsCodex?

OpsCodex modelliert Prozesse in BPMN 2.0 und exportiert standardkonformes BPMN-XML nach OMG-Spezifikation. Freigegebene Prozesse bleiben portabel: Das exportierte XML ist von jedem konformen Werkzeug lesbar — die Layout-Treue sollten Sie im Pilot gegen Ihre eigenen Zielwerkzeuge prüfen.

Wie unterscheidet sich OpsCodex von BPM-Suiten wie Camunda oder SAP Signavio?

Klassische BPM-Suiten konzentrieren sich auf Modell-Repositories oder Workflow-Automatisierung. OpsCodex konzentriert sich auf die Governance-Lücke davor und danach: Die KI entwirft das Modell aus Ihren vorhandenen Dokumenten, eine verbindlich durchgesetzte Trennung Autor–Prüfer–Freigeber entscheidet, was offiziell wird, und freigegebene Prozesse fließen als abfragbare Antworten und generierte Arbeitsanweisungen in die tägliche Arbeit. OpsCodex ergänzt Execution-Engines, statt sie zu ersetzen.

Gibt die KI Prozesse selbstständig frei?

Nein. KI-Output ist immer ein Vorschlag. Jeder Prozess durchläuft verpflichtend den Sechs-Augen-Workflow — Autor, Prüfer und Freigeber sind verschiedene Personen — und nichts wird veröffentlicht oder exportiert ohne menschliche Freigabe, dokumentiert in einem Append-only-Audit-Log.

Für wen ist OpsCodex gedacht?

Für Prozessverantwortliche, Qualitätsmanager und Operational-Excellence-Teams in Industrie und regulierten Branchen — Organisationen, die auditfeste Prozessdokumentation brauchen: Wer hat was wann in welcher Version freigegeben.

Wer steht hinter OpsCodex?

OpsCodex wird von einem Team bei Mews Partners entwickelt, einer Beratung für Industrieunternehmen und regulierte Branchen mit Schwerpunkt PLM und Prozess-Governance, seit 1992, mit rund 350 Beraterinnen und Beratern an sieben Standorten. Das Produkt ist aus dieser Beratungspraxis entstanden — deshalb bildet sein Governance-Modell ab, wie Freigaben in Industrieunternehmen tatsächlich laufen, statt einen generischen Workflow vorzugeben. Die Produktverantwortung liegt bei Tillmann Schatz, Senior Manager bei Mews Partners. Demo-Anfragen beantwortet das OpsCodex-Team direkt, ohne Umweg über einen Vertriebsprozess.

Gilt der Sechs-Augen-Workflow für jeden Prozess verpflichtend?

Er ist der Standard und lässt sich nicht stillschweigend umgehen — aber er ist kein Korsett. Administratoren können einen Ausnahmepfad für Fälle freischalten, die ihn wirklich brauchen. Auch dann muss die Prüfung auf der aktuellen Version abgeschlossen sein, der Administrator muss eine schriftliche Begründung eingeben, die Ausnahme wird als eigene Entscheidung im Audit-Trail festgehalten, und der Prozess trägt den eigenen Status „Ausnahme-Freigabe“, statt von einer regulären Freigabe ununterscheidbar zu sein. Auditoren können damit jede jemals erteilte Ausnahme auflisten und die Begründung dazu lesen.

Ist BPMN nicht veraltet?

Nein. BPMN 2.0 hat aufgehört, sich zu verändern, weil es fertig war — nicht, weil es aufgegeben wurde. BPMN 2.0 wird von der OMG gepflegt, ist als ISO/IEC 19510:2013 veröffentlicht und bewusst stabil geblieben; ein heute gezeichnetes Modell ist deshalb auch Jahre später von jedem konformen Werkzeug lesbar. BPMN ist zugleich das, worauf die aktuelle Generation der KI-Orchestrierung läuft: UiPath modelliert Prozesse in Maestro, seinem agentischen Orchestrierungsprodukt, in BPMN 2.0; Camunda und Flowable orchestrieren KI-Agenten darauf; und im Oktober 2025 haben Fidelity, NatWest, Deutsche Bank und Capital One eine quelloffene BPMN-Orchestrierungsplattform unter Linux-Foundation-Governance gestartet. Eine Notation, die aufhört sich zu ändern, ist genau das, was einen Prozessbestand portabel macht.

Können andere Systeme und KI-Assistenten unsere freigegebenen Prozesse lesen?

Ja. Genau dafür liegt die freigegebene Fassung an einer Stelle. OpsCodex veröffentlicht jeden freigegebenen Prozess als eingefrorenen Release-Snapshot, und dieser Snapshot ist die einzige Quelle, aus der alles andere liest: das Mitarbeiterportal ebenso wie eine ausschließlich lesende Schnittstelle für KI-Assistenten über das Model Context Protocol. Prozesslogik liegt damit in einer eigenen Governance-Schicht, statt im Modellierungswerkzeug eingeschlossen zu sein: dasselbe Argument, das Datenteams für einen Semantic Layer führen, angewandt auf Prozesse. Die abfragenden Systeme bekommen mehr als Text: Jede Antwort trägt ihren Governance-Umschlag (Revision, Freigeber, Freigabedatum, Prüfstatus und einen Link zurück auf den Prozess), sodass ein Assistent zitieren kann, statt zu behaupten. Der Zugriff ist konstruktionsbedingt lesend: Die Schnittstelle hat überhaupt keine schreibenden Operationen, und Entwürfe und laufende Überarbeitungen stehen gar nicht erst im veröffentlichten Snapshot — es gibt also nichts herauszufiltern. Sie ist standardmäßig abgeschaltet, wird pro Token geöffnet, und jeder Zugriff wird protokolliert.

Läuft das exportierte BPMN direkt in einer Execution-Engine wie Camunda oder Flowable?

Nicht unverändert — und zwar bewusst. OpsCodex exportiert den freigegebenen Fachprozess (descriptive BPMN im Sinne der BPMN-2.0-Conformance-Klassen); eine Engine importiert ihn als Ausgangsstruktur, und Ihr Automatisierungsteam ergänzt, was Ausführung braucht: Service-Task-Implementierungen, Gateway-Bedingungen als auswertbare Ausdrücke, Prozessvariablen und Daten-Mappings, Formulare und Aufgabenzuweisungen, Message-, Timer- und Fehlerdefinitionen sowie engine-spezifische Erweiterungen. Diese Details leben im Engine-Projekt — OpsCodex verspricht keinen Round-Trip und überschreibt sie nie. Die Arbeitsteilung ist gewollt: Der freigegebene Prozess in OpsCodex bleibt die einzige Quelle der Wahrheit dafür, was passieren soll; das Engine-Modell setzt um, wie; und eine neu freigegebene Version erreicht das Automatisierungsteam als dokumentierte Änderung — Revision, Freigeber und Freigabedatum liegen vor — statt als Datei, die seine Arbeit stillschweigend ersetzt. Der Gewinn: Die Automatisierung startet auf einem geprüften, freigegebenen Prozess statt auf einem veralteten Diagramm — und KI-Assistenten lesen die freigegebene Fassung direkt über die ausschließlich lesende MCP-Schnittstelle.

Für Industrie und regulierte Branchen

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Bringen Sie eine PDF, einen Foliensatz oder eine unaufgeräumte SOP mit, oder nehmen Sie unsere Beispieldaten. In einer Stunde läuft der Prozess einmal komplett durch: Entwurf, Freigabe, Export, und der Concierge beantwortet Fragen dazu. Danach bekommen Sie den Prozess und einen Analysereport.

Tillmann Schatz

„In unseren Beratungsprojekten haben wir wochenlang Interviews ausgewertet, und im Workshop beschrieb doch jeder denselben Prozess anders. Lücken und Überschneidungen fielen erst spät auf, und der freigegebene Stand verschwand in einer Ablage. OpsCodex haben wir für den ganzen Weg gebaut: vom Entwurf über die Optimierung bis zur Arbeit danach.“

Tillmann Schatz · Product Owner OpsCodex, Senior Manager bei Mews Partners

Hinter OpsCodex steht ein Team bei Mews Partners.

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