BPMN-Governance für Industrieunternehmen
Von Dokumenten zu freigegebenen BPMN-Prozessen — schnell und auditierbar.
Die KI entwirft den Prozess aus Ihren vorhandenen Dokumenten. Ihre Fachverantwortlichen prüfen und geben frei. Nichts erreicht Ihre Teams ohne Freigabe.
On-Premise — Anwendung und Prozessdaten laufen in Ihrem Perimeter
Das Problem
Prozesswissen ist verstreut. Es in belastbare BPMN zu überführen, ist langsam.
Wissen ist verstreut
Prozesswissen lebt in PDFs, Foliensätzen, Screenshots und SOPs — nie an einem modellierbaren Ort.
Modellieren ist langsam und personenabhängig
Jeden Prozess von Hand zu modellieren dauert Tage — und das Ergebnis hängt davon ab, wer zeichnet.
Die Notation läuft auseinander
Diagramme unterscheiden sich von Team zu Team — nicht vergleichbar, nicht wiederverwendbar.
Die Freigabekette ist unscharf
Wenn der Auditor fragt: Wer hat das wann freigegeben? — kann es niemand sicher beantworten.
Es scheitert nicht an den Modellen. Es scheitert an der Prozessbasis darunter.
21
der Organisationen haben ein reifes Governance-Modell für agentische KI. Am häufigsten genannte Lücken: Entscheidungsgrenzen, Echtzeit-Monitoring und Audit-Trails über die volle Kette der Aktionen.
≤ 10
der Befragten skalieren KI-Agenten in einer einzelnen Funktion — während 88 % angeben, KI irgendwo einzusetzen.
> 40
der agentischen KI-Projekte werden bis Ende 2027 abgebrochen, prognostiziert Gartner — eskalierende Kosten, unklarer Wert, unzureichende Risikokontrollen.
So funktioniert’s
Vier Schritte vom Rohdokument zum freigegebenen, exportierbaren Prozess.
Die KI übernimmt die schwere Arbeit am Entwurf. Governance ist in den Ablauf eingebaut — nicht nachträglich angeflanscht.
Einlesen
Legen Sie die Dokumente ab, die Sie bereits haben — PDFs, Folien, Screenshots, SOPs. OpsCodex liest sie ein.
Entwurf
Die KI liefert einen BPMN-Entwurf mit gezielten, editierbaren Vorschlägen. Sie verfeinern das Modell direkt, jedes Element ist editierbar. Verbindliche Benennungsregeln und eine gemeinsame Notation halten jeden Entwurf teamübergreifend konsistent.
Prüfen & freigeben
Benannte Prüfer und Freigeber zeichnen ab — Funktionstrennung wird technisch durchgesetzt, mit Audit-Log bei jedem Schritt.
Sechs-Augen-PrinzipExport
Freigegebene Prozesse werden als standardkonformes BPMN-XML exportiert — mit dokumentierter Freigabe.
Warum BPMN
Die Notation ist nicht alt. Sie ist ausgereift.
BPMN 2.0 wird von der OMG gepflegt und ist als ISO/IEC 19510:2013 veröffentlicht — ein Standard, kein Herstellerformat. Es hat aufgehört, sich zu verändern, weil es funktioniert. Genau diese Stabilität sorgt dafür, dass Ihre Modelle die Werkzeuge überleben, mit denen sie gezeichnet wurden. Statt zu verschwinden, ist BPMN die Notation geworden, auf der das Agenten-Zeitalter orchestriert.
Von der OMG gepflegt und als ISO/IEC 19510:2013 veröffentlicht. Das exportierte XML ist von jedem konformen Werkzeug lesbar — kein Format-Lock-in, per Design.
UiPath modelliert Prozesse in Maestro, seinem agentischen Orchestrierungsprodukt, in BPMN 2.0; Camunda, Flowable und Trisotech orchestrieren ihre KI-Agenten ebenfalls darauf.
Seit Oktober 2025 tragen Fidelity, NatWest, Deutsche Bank und Capital One gemeinsam eine quelloffene BPMN-Orchestrierungsplattform unter Linux-Foundation-Governance ↗ — regulierte Branchen setzen auf den Standard, nicht von ihm weg.
OpsCodex unterstellt diese Modelle der Governance; Ausführungs-Engines führen sie aus. Dieselbe Notation, andere Aufgabe.
Das neue Risiko
Ihre Teams werden KI für Prozessarbeit nutzen — mit oder ohne Kontrolle.
Irgendwo in Ihrer Organisation kopiert gerade jemand eine SOP in einen öffentlichen Chatbot und lässt sich ein Flussdiagramm bauen. Der Entwurf wirkt plausibel. Keine Prüfung, keine Freigabe, kein Audit-Trail — und nächste Woche ist er die Version, nach der stillschweigend gearbeitet wird. KI-Entwürfe ohne Governance sind die Auditabweichungen von morgen.
Governance
KI schlägt vor. Menschen entscheiden.
Jeder Prozess durchläuft verpflichtend die Trennung Autor → Prüfer → Freigeber. Rollen sind benannt, die Freigabe ist explizit, und der Nachweis lässt sich nachträglich nicht stillschweigend ändern.
Der Autor kann die eigene Arbeit nicht freigeben. Die Trennung gilt standardmäßig, und es gibt keinen stillen Weg daran vorbei: Eine Ausnahme braucht einen Administrator, eine schriftliche Begründung und einen eigenen Eintrag im Protokoll.
Jede Statusänderung landet in einem Append-only-Log. Die Anwendung hat keinen Weg, es zu ändern oder zu löschen — wo genau diese Zusage endet, steht auf der Sicherheitsseite.
Fragt ein Auditor, wer was wann freigegeben hat, steht die Antwort im Protokoll — mit Zeitstempel.
Das Produkt
Der Loop — und der Nachweis, den er hinterlässt.
Nach dem Export
Modelliert, freigegeben — und dann vergessen.
Die meisten Prozessinitiativen scheitern nicht am Modellieren. Sie scheitern am Tag danach: Das freigegebene Diagramm landet in einer Ablage, und der Shopfloor arbeitet weiter nach einer Word-Datei, zuletzt gespeichert 2023. Dokumentation, die niemand liest, schützt niemanden.
Im Arbeitsalltag
Vom freigegebenen Modell in die tägliche Arbeit.
Der freigegebene Prozess ist nicht das Ende der Kette — er ist die eine Quelle für alles, was Ihre Teams sehen.
Fragen statt suchen.
Ihre Mitarbeitenden fragen in normaler Sprache: wie eskaliere ich einen Lieferantenfehler? Sie bekommen die Schritte aus dem freigegebenen Prozess. Antworten kommen ausschließlich aus Modellen unter Governance — und jede nennt Prozess und Revision, aus der sie stammt.
Anweisungen, die mitziehen.
Arbeitsanweisungen und SOPs werden direkt aus der freigegebenen BPMN erzeugt. Ändert sich der Prozess und wird neu freigegeben, ziehen die Anweisungen nach. Diagramm und Anweisung bleiben im Gleichschritt, weil das eine aus dem anderen erzeugt wird.
Antworten dort, wo gearbeitet wird.
Der Concierge lebt in einer Browser-Erweiterung, direkt neben Ihrem ERP, MES oder Ticketsystem. Kein Portal, das man sich merken muss, kein zweiter Bildschirm — fragen Sie, während Sie arbeiten.
Alles, was Ihre Teams sehen, hat den Sechs-Augen-Workflow durchlaufen. Eine einzige Quelle der Wahrheit — vom Modell bis zum Shopfloor.
Sicherheit & Vertrauen
Gebaut für Daten, die im Haus bleiben müssen.
Ein Assistent, den jeder Mitarbeiter fragen kann, ist nur akzeptabel, wenn er innerhalb Ihres Perimeters läuft. Genau dort läuft OpsCodex — on-premise, nicht in der Multi-Tenant-Cloud von irgendwem.
On-Premise, in Ihrem Perimeter
OpsCodex läuft in Ihrer eigenen Umgebung — kein Multi-Tenant-SaaS. Dokumente und Modelle bleiben in Ihrem Tenant; die KI-Inferenz geht an den Provider, den Sie konfigurieren, oder an einen privaten Endpoint in Ihrem Perimeter.
Rollenbasierter Zugriff
Granulare Rollen bilden den Governance-Workflow ab. Jeder sieht und tut genau das, was seine Rolle erlaubt — nicht mehr.
Append-only-Audit
Audit-Ereignisse sind auf Datenbankebene nur einmal schreibbar. Datenbank-Trigger weisen Änderungen und Löschungen ab, und die Anwendungsrolle hat keine Rechte, sich beides selbst zu erteilen.
Menschliche Freigabe erforderlich
KI-Output ist ein Vorschlag. Nichts wird exportiert, bevor ein Mensch freigegeben hat — einen vollautomatischen Weg gibt es nicht.
Sie können jederzeit gehen.
Ein Governance-Produkt verdient nur dann Vertrauen, wenn es Sie nicht einsperrt. Jeder freigegebene Prozess exportiert als standardkonformes BPMN-2.0-XML, das jedes konforme Werkzeug lesen kann. Der KI-Anbieter ist in der Admin-Oberfläche austauschbar — Anthropic, OpenAI, Google oder Ihr eigener Endpoint —, kein Modellanbieter ist fest verdrahtet. Der Betrieb ist self-hosted und single-tenant, und dazwischen liegt kein proprietäres Speicherformat.
Ihr Prozessbestand überlebt jeden Anbieter-, Modell- und Engine-Wechsel — auch uns.
Der Moment der Wahrheit
Der Auditor fragt: Wer hat das freigegeben?
„Ich glaube, Herr Weber hat das abgezeichnet… irgendwann im März?“
„Welcher SharePoint-Ordner ist der aktuelle?“
„Die Freigabe-Mail müsste in Christinas Postfach sein.“
Vier Ordner. Zwei Mail-Threads. Ein Schulterzucken.
Eine Abfrage. Autor, Prüfer, Freigeber, Zeitstempel, Hash.
Bald ein ganz normaler Montag
Montag, 8:40. Die Audit-Frage kommt.
8:40 — Der Auditor will die Freigabekette Ihres Reklamationsprozesses sehen. Sie führen eine Abfrage aus. Um 8:41 steht die Antwort: Autor, Prüfer, Freigeber, Zeitstempel, Export-Hash. Der Rest des Audits ist Routine.
14:15 — Auf dem Shopfloor fragt jemand den Concierge, wie ein Lieferantenfehler eskaliert wird. Die Antwort: die freigegebenen Schritte — nicht das PDF von 2023, nicht die Vermutung eines Kollegen.
Gleiche Quelle. Gleiche Wahrheit. Jeden Tag — nicht nur am Audit-Tag.
FAQ
Häufige Fragen.
Was ist OpsCodex?
OpsCodex ist eine KI-gestützte BPMN-Governance-Plattform für Industrieunternehmen und regulierte Branchen. Die KI entwirft BPMN-2.0-Prozesse aus den Dokumenten, die Sie bereits haben — PDFs, Foliensätze, SOPs — und benannte Prüfer und Freigeber zeichnen ab, bevor irgendetwas Ihre Teams erreicht. OpsCodex läuft on-premise, in Ihrer eigenen Umgebung.
Gibt es OpsCodex on-premise?
Ja — On-Premise ist das primäre Betriebsmodell. OpsCodex läuft innerhalb Ihres Perimeters, und Ihre Dokumente und Modelle bleiben in Ihrem Tenant. Die KI-Inferenz geht dorthin, wo Sie sie konfigurieren: an einen externen Provider unter Ihrem eigenen Vertrag oder an einen privaten Endpoint in Ihrem Perimeter. Es gibt keine Abhängigkeit von einer Multi-Tenant-Cloud.
Welchen BPMN-Standard unterstützt OpsCodex?
OpsCodex modelliert Prozesse in BPMN 2.0 und exportiert standardkonformes BPMN-XML nach OMG-Spezifikation. Freigegebene Prozesse bleiben portabel: Das exportierte XML ist von jedem konformen Werkzeug lesbar — die Layout-Treue sollten Sie im Pilot gegen Ihre eigenen Zielwerkzeuge prüfen.
Wie unterscheidet sich OpsCodex von BPM-Suiten wie Camunda oder SAP Signavio?
Klassische BPM-Suiten konzentrieren sich auf Modell-Repositories oder Workflow-Automatisierung. OpsCodex konzentriert sich auf die Governance-Lücke davor und danach: Die KI entwirft das Modell aus Ihren vorhandenen Dokumenten, eine verbindlich durchgesetzte Trennung Autor–Prüfer–Freigeber entscheidet, was offiziell wird, und freigegebene Prozesse fließen als abfragbare Antworten und generierte Arbeitsanweisungen in die tägliche Arbeit. OpsCodex ergänzt Execution-Engines, statt sie zu ersetzen.
Gibt die KI Prozesse selbstständig frei?
Nein. KI-Output ist immer ein Vorschlag. Jeder Prozess durchläuft verpflichtend den Sechs-Augen-Workflow — Autor, Prüfer und Freigeber sind verschiedene Personen — und nichts wird veröffentlicht oder exportiert ohne menschliche Freigabe, dokumentiert in einem Append-only-Audit-Log.
Für wen ist OpsCodex gedacht?
Für Prozessverantwortliche, Qualitätsmanager und Operational-Excellence-Teams in Industrie und regulierten Branchen — Organisationen, die auditfeste Prozessdokumentation brauchen: Wer hat was wann in welcher Version freigegeben.
Wer steht hinter OpsCodex?
OpsCodex wird von Mews Partners entwickelt, einer Beratung für Industrieunternehmen und regulierte Branchen mit Schwerpunkt PLM und Prozess-Governance. Das Produkt ist aus dieser Beratungspraxis entstanden — deshalb bildet sein Governance-Modell ab, wie Freigaben in Industrieunternehmen tatsächlich laufen, statt einen generischen Workflow vorzugeben. Die Produktverantwortung liegt bei Tillmann Schatz, Senior Manager bei Mews Partners; Demo-Anfragen beantwortet der Produktverantwortliche direkt, statt sie durch einen Vertriebsprozess zu leiten.
Gilt der Sechs-Augen-Workflow für jeden Prozess verpflichtend?
Er ist der Standard und lässt sich nicht stillschweigend umgehen — aber er ist kein Korsett. Administratoren können einen Ausnahmepfad für Fälle freischalten, die ihn wirklich brauchen. Auch dann muss die Prüfung auf der aktuellen Version abgeschlossen sein, der Administrator muss eine schriftliche Begründung eingeben, die Ausnahme wird als eigene Entscheidung im Audit-Trail festgehalten, und der Prozess trägt den eigenen Status „Ausnahme-Freigabe“, statt von einer regulären Freigabe ununterscheidbar zu sein. Auditoren können damit jede jemals erteilte Ausnahme auflisten und die Begründung dazu lesen.
Ist BPMN nicht veraltet?
Nein. BPMN 2.0 hat aufgehört, sich zu verändern, weil es fertig war — nicht, weil es aufgegeben wurde. BPMN 2.0 wird von der OMG gepflegt, ist als ISO/IEC 19510:2013 veröffentlicht und bewusst stabil geblieben; ein heute gezeichnetes Modell ist deshalb auch Jahre später von jedem konformen Werkzeug lesbar. BPMN ist zugleich das, worauf die aktuelle Generation der KI-Orchestrierung läuft: UiPath modelliert Prozesse in Maestro, seinem agentischen Orchestrierungsprodukt, in BPMN 2.0; Camunda und Flowable orchestrieren KI-Agenten darauf; und im Oktober 2025 haben Fidelity, NatWest, Deutsche Bank und Capital One eine quelloffene BPMN-Orchestrierungsplattform unter Linux-Foundation-Governance gestartet. Eine Notation, die aufhört sich zu ändern, ist genau das, was einen Prozessbestand portabel macht.
Können andere Systeme und KI-Assistenten unsere freigegebenen Prozesse lesen?
Ja. Genau dafür liegt die freigegebene Fassung an einer Stelle. OpsCodex veröffentlicht jeden freigegebenen Prozess als eingefrorenen Release-Snapshot, und dieser Snapshot ist die einzige Quelle, aus der alles andere liest: das Mitarbeiterportal ebenso wie eine ausschließlich lesende Schnittstelle für KI-Assistenten über das Model Context Protocol. Prozesslogik liegt damit in einer eigenen Governance-Schicht, statt im Modellierungswerkzeug eingeschlossen zu sein: dasselbe Argument, das Datenteams für einen Semantic Layer führen, angewandt auf Prozesse. Die abfragenden Systeme bekommen mehr als Text: Jede Antwort trägt ihren Governance-Umschlag (Revision, Freigeber, Freigabedatum, Prüfstatus und einen Link zurück auf den Prozess), sodass ein Assistent zitieren kann, statt zu behaupten. Der Zugriff ist konstruktionsbedingt lesend: Die Schnittstelle hat überhaupt keine schreibenden Operationen, und Entwürfe und laufende Überarbeitungen stehen gar nicht erst im veröffentlichten Snapshot — es gibt also nichts herauszufiltern. Sie ist standardmäßig abgeschaltet, wird pro Token geöffnet, und jeder Zugriff wird protokolliert.
Gebaut für Industrie und regulierte Branchen
Sehen Sie OpsCodex an Ihren eigenen Prozessen.
Bringen Sie einen Ihrer eigenen Prozesse mit — ein PDF, einen Foliensatz, eine unaufgeräumte SOP. In der Demo läuft er von Anfang bis Ende: Einlesen, KI-Entwurf, Sechs-Augen-Freigabe, Export — und der Concierge beantwortet Fragen dazu. Sie sehen Ihren eigenen Prozess unter Governance — nicht unseren.
„OpsCodex ist aus unserer Beratungsarbeit entstanden — nachdem ich zu oft zugesehen hatte, wie freigegebene Prozesse in Ablagen sterben. Bringen Sie einen Ihrer eigenen mit! Ich führe ihn von Anfang bis Ende durch und beantworte die harten Fragen selbst.“
— Tillmann Schatz, Senior Manager bei Mews Partners — berät Industrieunternehmen zu PLM und Prozess-Governance · LinkedIn ↗
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